DIE LUFTIKUS KOMPETENZEN

Möchtet ihr wissen, auf welchen Grundlagen wir unsere pädagogische Arbeit begründen und was für uns wichtig ist? Informationen könnt ihr hier erhalten.

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Ganzheitlich Lernen

Lernen mit Kopf, Herz, Hand und Humor​
Die Lebenswelt unserer Kinder befindet sich in einem ständigen Wandel. Kinder aber brauchen Lebensräume, in denen das Wahrnehmen, Fühlen, Denken und die Bewegung eine Einheit bilden. Der pädagogische Ansatz des ganzheitlichen Lernens verfolgt das Erziehen und Lernen mit allen Sinnen.

Bereits Pestalozzi forderte, dass sich die Anlagen des Kopfes, des Herzens und der Hand allseitig und in Harmonie entfalten.​
Das ganzheitliche Lernen geht zurück auf den Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827). Er stellte das Kind in den Mittelpunkt und forderte den individuellen Blick auf dessen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Die moderne Hirnforschung ergänzt Pestalozzis Ansatz.​
Die Hirnwissenschaft liefert heute viele neue Erkenntnisse über das menschliche Lernen. Dieses Know-how wird in der sogenannten Neurodidaktik umgesetzt.

Das Lernen ist an funktionierende Sinne gekoppelt. Hierzu gehören die Fernsinne (Sehen, Hören), die Nahsinne (Fühlen, Riechen, Schmecken) und der Gleichgewichtssinn.

Erfolgreiches Lernen findet statt, wenn möglichst viele Sinne parallel angesprochen werden, um entsprechende Reize ans Gehirn zu schicken. Diese werden dort emotional bewertet – Denken und Fühlen findet also gleichzeitig statt.

Für unsere Kinder ist es wichtig, dass alle Sinne angesprochen werden. Je mehr sie die Welt aktiv erleben, umso mehr Kompetenzen können sie erwerben. Dabei sollten die Fernsinne (Sehen, Hören) nicht überreizt werden. Stattdessen ist es wichtig, die kindlichen Nahsinne zu fördern. So können Kinder die Welt bewusst erleben und gestalten.

Humor als wichtiger Aspekt des ganzheitlichen Lernens​
Humor und Lachen sprechen die Gefühlswelt der Kinder positiv an und fördern Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Alltägliche Schwierigkeiten und Missgeschicke können mit mehr Gelassenheit gemeistert werden. Diese Fähigkeit ist sowohl für unsere Kinder als auch für uns Erwachsene erstrebenswert.

Ganzheitliches Lernen lässt sich in zehn Schlüsselaussagen zusammenfassen.​

  1. Kinder sind geborene Lerner.
    Sie erforschen und entdecken ihre Umwelt mit Neugier immer und überall.
  2. Kinder lernen mit Kopf, Herz, Hand und Humor.
    Sie nehmen die Welt mit allen Sinnen wahr und erkunden sie denkend, fühlend und handelnd.
  3. Kinder lernen spielerisch mit Freude und Bewegung.
    Spielen, Lachen, Bewegung und Lernen sind untrennbar miteinander verbunden.
  4. Lernen ist ein lebenslanger Prozess.
    Das Gehirn kann bis ins hohe Alter neue Neuronen bilden und vernetzen (Neurogenese).
  5. Lernen beinhaltet mehr als die Anhäufung von Wissen.
    Beim ganzheitlichen Lernen geht es darum, gehirngerechtes und vernetztes Lernen zu fördern. Denken und Fühlen bilden eine Einheit. Individuelle Beziehungen, emotionale Intelligenz und soziale Kompetenz werden gefördert.
  6. Lernen ist ein individueller, selbstbestimmter und nachhaltiger Prozess.
    Durch das Angebot differenzierter Lerninhalte und -methoden machen unsere Kinder konkrete Erfahrungen und entwickeln eigenständige Denkstrukturen.
  7. Lernen und Erziehen sind immer und überall eine Einheit.
    Regeln und Strukturen, wie z. B. ein fester Tagesablauf, bieten Sicherheit und fördern die Lernfreude.
  8. Lernen gedeiht im respekt- und liebevollen Klima.
    Eine sichere Bindung ist die Grundlage, um überhaupt lernen zu können. Durch das Einbeziehen der Kinder in die Gestaltung des Alltags werden Eigen- und Mitverantwortung gestärkt.
  9. Beim Lernen dürfen Fehler gemacht werden.
    In einem optimistischen Miteinander, in dem den Kindern die eigenen Stärken vor Augen geführt werden, ist eine konstruktive Fehlerkultur möglich.
  10. Lernen ist institutionsübergreifend und braucht starke Partner.
    Es ist notwendig, dass Kooperationen, z. B. zwischen Elternhaus, Kindergarten und anderen Institutionen, entstehen und ein stetiger Austausch stattfindet.

Ganzheitliches Lernen im Kinderhaus Luftikus​
Im Kinderhaus Luftikus berücksichtigen wir in unserer täglichen Arbeit mit den Kindern die sechs Bausteine des ganzheitlichen Lernens: Mit viel Spaß und Humor erfahren die Kinder einen sicheren Tagesablauf, in dem Bewegung, Wahrnehmung, Konzentration, Entspannung, Rhythmus sowie Rituale fest verankert sind.

In unserer Elterninitiative ergibt sich zwischen Eltern und Erzieherinnen eine besondere Nähe, die zu einer starken Erziehungspartnerschaft führt.

Pädagogisches Konzept

  1. Allgemeine Einführung

Zum 04. Mai 1994 haben sich in Paderborn Eltern zusammen gefunden, um eine Kindertagesstätte für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und zur Betreuung von Schulkindern aufzubauen.

Grundgedanke war der Wunsch, Berufstätigkeit und Elternsein zu verbinden, unter der Voraussetzung, dass die Kinder im Kindergartenalter familienergänzend betreut werden.

Die Eröffnung der Kindertageseinrichtung fand am 01. September 1995 am Standort Kaukenberg unter der Trägerschaft des Elternvereins Kinderhaus Luftikus e.V. statt.

Ab dem 1. August 2008 betreute das Kinderhaus Luftikus 40 Tagesstättenkinder im Alter von 2 bis 6 Jahren in zwei Gruppen.

Im Mai 2012 wurde das neu errichtete Gebäude an der Detmolder Straße bezogen und die Elterninitiative um 2 Gruppen für Kinder im Alter von 4 Monaten bis zum 3. Lebensjahr erweitert.

Im Kinderhaus wird nach dem teiloffenen Ansatz gearbeitet.

Im September 2017 wurde das Kinderhaus Luftikus nach intensiver zweijähriger Vorbereitung (in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Ganzheitliches Lernen e.V.) zertifiziert und bekam das Gütesiegel Ganzheitlich Lernen verliehen.

 

  1. Ziele der pädagogischen Arbeit

Wir betrachten Kinder als kompetente, neugierige und aktive Gestalter ihrer eigenen Entwicklung. Jedes Kind bringt individuelle Stärken, Interessen und Erfahrungen mit, die wir wahrnehmen, wertschätzen und in unserer pädagogischen Arbeit aufgreifen.

Kinder entdecken ihre Umwelt mit Freude, stellen Fragen und lernen durch eigenes Ausprobieren und Erleben. Wir begleiten sie dabei einfühlsam, geben ihnen den nötigen Raum für Selbstständigkeit und unterstützen sie darin, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Das Leben in der Gemeinschaft soll für die Kinder ein Raum sein, in dem sie sich wohl fühlen, der ihnen die Möglichkeit gibt miteinander zu leben und voneinander zu lernen.

Bei den Kindern sollen die Bereitschaft und Fähigkeit aufgebaut werden, den Menschen mit seinen unterschiedlichen Stärken und Schwächen zu akzeptieren, sowie Menschen aus anderen Kulturkreisen mit Toleranz zu begegnen.

Weiteres Ziel ist die altersentsprechende ganzheitliche Förderung aller Kinder; ihrer sozialen, emotionalen, kognitiven, kreativen, handwerklichen und motorischen Fähigkeiten, ihrer Fantasie, Selbständigkeit und ihres Selbstwertgefühles. Jedem Kind soll alltagsintegriert die Möglichkeit eröffnet werden, seine Individualität, seine Interessen, seine Kompetenzen und seine Intelligenzen (nach H. Gardner) weiterzuentwickeln.

Im täglichen Umgang mit den Kindern soll darauf geachtet werden, dass durch entsprechende Vorbilder und Angebote Rollenfixierungen der Kinder entgegengewirkt wird.

 

  1. Organisation und Rahmenbedingungen
  • Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sollen dem Bedarf der Eltern angepasst werden.

Mo. – Fr.:  7.00 Uhr – 17.00 Uhr

Um den Tagesablauf nicht zu stören, ist es wichtig, die Bring- und Abholzeiten auf ein vertretbares Maß zu begrenzen.

Das Kinderhaus schließt in den Sommerferien 11 Tage und zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Schließzeiten werden gemeinsam zwischen Eltern und Erzieherinnen abgesprochen.

An 4 Tagen im Jahr finden interne Teamfortbildungen statt. Diese Schließtage werden frühzeitig mit dem Vorstand abgesprochen und den Eltern bekannt gegeben.

 

  • Gruppenformen und Raumprogramm

Das Kinderhaus Luftikus bietet 60 45-Stundenplätze für Kinder im Alter von 0,4 Monaten bis zum Schuleintritt.

Das Kinderhaus gliedert sich in zwei Wohnbereiche mit je zwei Gruppenräumen. Jeweils eine Gruppe mit 10 Kindern von 0 – 3 Jahren und eine Gruppe mit 20 Kindern von 2 bis 6 Jahren fügen sich zu einem gemeinsamen Wohnbereich zusammen.

Jede Gruppe gestaltet ihren Gruppenraum sowie den Gruppennebenraum individuell gemeinsam mit den Kindern nach deren Bedürfnissen.

Innerhalb des Wohnbereichs wird die Garderobe, der Waschraum und der Essbereich von beiden Gruppen gemeinschaftlich genutzt. Außerdem stehen innerhalb jedes Wohnbereiches zwei Schlafräume zur Verfügung.

Das Außengelände ist als naturnaher Erlebnisraum gestaltet. Eine Hügelkette trennt den Sandbereich von den übrigen Spielbereichen. Dazu gehören unter anderem ein Naschgarten und Kinderbeete, eine Matsch- und Buddelecke, ein Wasserspielbereich, eine Schaukel und Kletterstangen, verschiedene Rutsch- und Balanciermöglichkeiten sowie natürliche Höhlen und Klettermöglichkeiten.

 

  • Pädagogisches Personal

Das Personal wird entsprechend den Bedürfnissen und Erfordernissen der Gruppen eingestellt. Angestrebt wird die Beschäftigung sozialpädagogischer Fachkräfte.

Die Einhaltung der Kinderrechte hat oberste Priorität und es ist wünschenswert, wenn Mitarbeitende bereits Vorwissen erwerben konnten und sich fortlaufend im Bereich des Kinderschutzes weiterbilden.

Um bestehende Rollenverständnisse aufzubrechen, ist die Einstellung eines männlichen Erziehers wünschenswert.

Die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen ist vom Trägerverein erwünscht.

 

  • Gemeinsame Gestaltung des Alltags

Fest eingeplante Zeiten im Tages- und Wochenablauf der Gruppen sind der Morgenkreis, die Stammgruppe, das gemeinsame Mittagessen sowie die Ruhezeiten.

Grundsätzlich sind wir bestrebt, den Alltag mit den Kindern gemeinsam zu leben und zu gestalten.

Der normale Tagesablauf enthält zahlreiche Möglichkeiten zum Freispiel und zur gruppenübergreifenden Beteiligung an thematischen Angeboten, wie z.B. in den Sport-, Musik- und Wahrnehmungsbereichen.

Die Planung des Ablaufes wird vom Gedanken geleitet, dass die Kinder die nötigen Strukturierungshilfen durch die Erzieher*innen erhalten, diese aber nicht so dominieren, dass für selbst bestimmte Aktivitäten nur wenig Raum bleibt. Die Kinder sollen ausgiebig Gelegenheit haben, sich aus eigenem Interesse zu Kleingruppen zusammenzufinden.

 

  • Schlafen und Ruhezeit

Die Mittagszeit im Kinderhaus dient der allgemeinen Ruhe der Kinder. Dies ist im Konzept für die Schlaf- und Ruhezeit geregelt.

Die Kinder schlafen in jedem Wohnbereich nach Alter aufgeteilt in zwei unterschiedlichen, eigens für sie eingerichteten Schlafräumen. Das ist entsprechend ihres Ruhebedarfs auch außerhalb der mittäglichen Ruhezeit möglich.

Kinder, die keinen Mittagsschlaf machen, können freiwillig an der Ruhezeit teilnehmen, wenn sie ein Bedürfnis nach Ruhe- und Entspannung haben.

 

  • Gestaltung der Übergänge

Besondere Berücksichtigung soll auf die Eingewöhnung der neu in das Kinderhaus aufgenommenen Kinder und auf deren Bedürfnisse nach Sicherheit, Nähe zur Erzieherin und deren Ruhe- und Bewegungsbedarf im Alltag genommen werden. Die Eingewöhnungszeit hängt von den individuellen Bedürfnissen eines jeden Kindes ab. Dabei wird auf eine enge Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten Wert gelegt.

Der Gruppenwechsel und damit verbundene Übergang der jungen Kinder in die Gruppe der älteren soll mit dem einzelnen Kind und seinen Eltern vorbereitet werden und innerhalb des Wohnbereichs stattfinden.

Auch die älteren Kinder, deren Bedürfnisse und ihr Bildungsbedarf sind zu beachten, wie zum Beispiel bei der Gestaltung des Übergangs in die Grundschule. Für die Gruppe der Schulanfänger gibt es spezielle Projekte, die sich an deren Interessen und der Vorbereitung auf die Grundschule orientieren.

 

  • Aufnahme in die Kindertagesstätte

Grundsätzlich können Kinder ab dem 4. Lebensmonat aufgenommen werden. Hierbei werden die Vorgaben des KiBiz beachtet.

Neben den pädagogischen Aspekten, die die Interaktionsfähigkeit der Gruppe betreffen (z.B. Alter, Geschlecht), ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit der Eltern von Bedeutung. Geschwisterkinder können bevorzugt berücksichtigt werden.

Für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren gilt, dass die ganztägige Berufstätigkeit beider Eltern / eines allein erziehenden Elternteils Vorrang vor Teilzeitbeschäftigung hat.

Das Einzugsgebiet der Einrichtung beschränkt sich nicht auf die nähere Umgebung, sondern erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet.

 

 

  1. Pädagogische Grundüberlegungen
  • Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Die pädagogische Arbeit im Kinderhaus Luftikus legt den Schwerpunkt auf das ganzheitliche Lernen der Kinder mit Kopf, Herz, Hand und Humor. Sechs Bausteine ganzheitlichen Lernens bestimmen den Alltag:

  • Bewegung Anregung im Raum, beim Turnen und im Freien
  • Wahrnehmung Anregung der Sinne (Riechen, Hören, Fühlen, Schmecken, Sehen, Gleichgewicht)                                       
  • Konzentration Anregung zu sich steigernder Aufmerksamkeit
  • Entspannung Anregung des körperlichen, geistigen und seelischen Gleichgewichts
  • Rhythmus Anregung des Gespürs für Abläufe und Rhythmen
  • Rituale          Anregung der Identitätsfindung und Bindungsstärke

Das Freispiel hat im Kinderhaus Luftikus einen hohen Stellenwert. Die oben genannten Bereiche sollen alltagsintegriert durch die Tagesstruktur, die Raumgestaltung und das Materialangebot gefördert werden. Zusätzlich soll allen Kindern regelmäßig die Teilnahme an gezielten Aktivitäten in den unterschiedlichen Bildungsbereichen angeboten werden. Kinder mit einem besonderen Förderbedarf werden hierbei besonders berücksichtigt und bei Bedarf unterstützt.

Neben dem Spiel in den Räumen haben die Nutzungsmöglichkeiten im naturnahen Garten eine besondere Bedeutung für das Lernen der Kinder.

Einen großen Stellenwert im Bereich des ganzheitlichen Lernens nimmt das Lachen und Lernen ein. Durch den Humor und das damit Verbundene Lachen wird die Lernbereitschaft der Kinder gesteigert. Der Humor findet im Alltag, sowie in allen Angeboten Platz. Er unterstützt, angespannte Situationen aufzulösen und die Motivation der Kinder zu steigern. Durch den Humor in unserem Alltag lernen die Kinder mit ihren Gefühlen auf eine positive und humorvolle Art und Weise umzugehen.

Ein weiterer Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist die Förderung der emotionalen Intelligenz. Z.B. durch Spiele, Wahrnehmen und Ausdrücken von Gefühlen. Die Erzieherinnen begleiten die Kinder in ihren Beziehungen zu anderen Kindern und zu Erwachsenen.

 

  • Kinderrechte, Kinderschutz, Partizipation und Zufriedenheit

Die in der UN- Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte sind die Grundlage unseres Handelns. In unserem Alltag sind besonders das Recht auf Gleichheit, auf Beteiligung, auf Bildung, auf Gesundheit und auf Spiel, Freizeit und Ruhe hervorzuheben. Aber im besonderen Maße auch der Schutz der Kinder (siehe Kinderschutzkonzept Kinderhaus Luftikus).

Partizipation wird im Kinderhaus gelebt, indem die Kinder an allen Entscheidungs-prozessen die sie betreffen, beteiligt sind.

Die Kinder werden angeregt, ihre Meinung zu äußern, ihre Ideen und Wünsche in den Alltag einzubringen und ihre Rechte und Beachtung einzufordern.

Jedes Kind wird individuell wahrgenommen und seine Gefühle und Meinung ernst genommen.

Beteiligung und Partizipation der Kinder findet im Kinderhaus unter anderem an der Auswahl und inhaltlichen Planung von Projekten, an der Gestaltung der Räume, an der Formulierung von Regeln, an alltäglich anfallenden Aufgaben und an der Aufstellung des Essensplans statt. Alle Entscheidungen werden regelmäßig in Form von Kinderkonferenzen oder Gesprächsrunden auf Gruppenebene getroffen. Dabei wird darauf geachtet, dass Beteiligungsformen so gewählt werden, dass alle Kinder unabhängig von ihrem Alter oder ihrer Entwicklung teilhaben können.

Die Teilnahmen an offenen Angeboten, die Teilnahme am U3- Morgenkreis sowie die Gestaltung des Morgenkreises im Ü3- Bereich und der Stammgruppen wird von den Kindern selbst entschieden. Die Kinder werden angeleitet, die Dinge, die für sie schön oder gelungen sind, zu benennen. Zufriedenheitsabfragen finden regelmäßig und alters- und entwicklungsentsprechend statt.

Ebenso legen wir Wert darauf, dass die Kinder besondere Gefühlslagen, Probleme oder Beschwerden jederzeit äußern und sich einen Ansprechpartner wählen können.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Projektzeiten in denen die Kinder in Verschiedenen Bereichen gestärkt werden sollen. Zu den Themen gehören Selbstbestimmung und Selbstbehauptung, Zahngesundheit, gesunde Ernährung und die Kinderrechte.

Sexuelle Aufklärung gehört für uns zum präventiven Kinderschutz.

Im Kinderhaus Luftikus sehen wir Sexualität als ein Grundrecht des Menschen an, dass eng mit der Frage der Identität, des Selbstwerts und der zwischenmenschlichen Beziehungen verknüpft ist. Wir betrachten kindliche Sexualität als ein Thema, das über die körperliche Entwicklung hinausgeht und auch Werte wie Respekt, Intimität, Einfühlungsvermögen und Selbstbestimmung umfasst. Die sexuelle Bildung erfolgt im Kinderhaus Luftikus altersgerecht und einfühlsam, wobei wir individuelle Entwicklungsphasen und Bedürfnisse der Kinder berücksichtigen (weitere Informationen dazu sind in unserem Kinderschutzkonzept verschriftlicht).

Um das Wohl der Kinder zu gewährleisten sind wir dazu verpflichtet nötige Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies beinhaltet, dass mögliche Gefahren und Überforderungen der Kinder mit Bedacht ausgeschlossen werden. Dazu gehören Hygienemaßnahmen, Pflegesituationen, die Kleidung, Risikosituationen, feste Strukturen, feste Angebote oder die Wahl der Bezugserzieherin.

Die Achtung der Kinderrechte und Partizipations- und Beteiligungsmöglichkeiten sind präventiver Kinderschutz. Das Vorgehen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung oder bei einer akuten Kindeswohlgefährdung nach §8a ist in unserem Kinderschutzkonzept ausführlich beschrieben. Gemäß §47 werden meldepflichtige Ereignisse oder Entwicklungen, die geeignet sind, das Wohl der Kinder zu beeinträchtigen, an das Landesjugendamt gemeldet.

 

  • Bildungsbereiche

Der Förderauftrag für Kinder in Kindertageseinrichtungen umfasst die Bildung jedes Kindes nach den Grundsätzen zur Bildungsförderung des Landes NRW. 10 Bildungsbereiche sind definiert:

  1. Bewegung (z.B. wöchentliches Turnen, Entspannungsübungen, bewegungsanregende Räumlichkeiten und Spiele drinnen und draußen)
  2. Körper, Gesundheit und Ernährung (z.B. Ernährungskonzept, Hygieneerziehung, Anbau und Verwertung von Obst und Gemüse, Besuch im Krankenhaus, Förderung des Geschmacks- und des Geruchssinnes)
  3. Sprache und Kommunikation (z.B. Bücher, Verse. Märchen, Bücherei, Theater spielen, „Plappermäuse“ zur Förderung der Sprechfreude)
  4. Soziale und (inter-)kulturelle Bildung (z.B. Erzählkreise, Feste feiern, Übernahme von Aufgaben, Rollenspiele, kulturelle Unterschiede kennen lernen)
  5. Musisch-ästhetische Bildung (Vielfalt von angebotenen Materialien und Techniken, Erprobung von Instrumenten, Lieder und Klanggeschichten, Luftikus-Chor)
  6. Religion und Ethik (z.B. Regeln für das Miteinander, Wissen über Recht und Unrecht erhalten, Vertrauen und Optimismus vermitteln, Bilderbücher zu sozialen Themen)
  7. Mathematische Bildung (z.B. Struktur von Tages-, Wochen- und Jahresablauf erfassen, Zählen und Abzählen, Material zum Vergleich von Mengen, Größen und Gewicht)
  8. Naturwissenschaftlich-technische Bildung (z.B. regelmäßig Backen, Experimente mit Wasser, Magneten etc., Baumaterialien)
  9. Ökologische Bildung (z.B. Waldtage, Gartenbeete, Bienenstock, Mülltrennung, Sachbücher)
  10. Medien (z.B. Fotos, Video, CD, eigene Gestaltung des Portfolios)

 

  • Inklusionspädagogische Förderung

Allgemeines

Basierend auf dem rechtlichen Fundament des Grund- und Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) sowie der allgemeinen UN-Kinderrechtskonvention und im speziellen der UN-Behindertenrechtskonvention, verfolgen wir als Einrichtung der Kinder- und Ju-gendhilfe das Ziel, jedes Kind in seiner Individualität wahr- und anzunehmen. Damit verbunden ist der Grundsatz, dass allen Kindern, die das Kinderhaus besuchen, die Teilhabe an Bildungsprozessen ermöglicht wird – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religionszugehörigkeit, möglichen Behinderungen oder anderen individuellen Merkmalen.

In unserer praktischen Arbeit legen wir daher den Fokus besonders auf die Wahrnehmung individueller Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien sowie den Einbezug ihrer Lebenswelten. Unser Kinderhaus soll ein Ort der Gemeinschaft und Begegnung sein, an dem Chancengleichheit, Teilhabe und Respekt erlebbar sind, sodass die Kinder diese Werte verinnerlichen und in die Welt hinaustragen können.

Die stetige Weiterbildung und Reflexion unserer pädagogischen Arbeit zum Thema „Inklusion“ wird durch interne und externe Fortbildungsangebote, den Austausch im Rahmen von Teamsitzungen sowie unser Qualitätsmanagementverfahren (IQUE) sichergestellt. 

Behinderung

Wir nehmen jedes Kind in seiner ganzen Individualität an und erstellen auf der Grundlage unserer feinfühligen und individuellen Beobachtung des Kindes im Alltag, umfassende Entwicklungsdokumentationen. Diese stellen nicht nur die Basis für regelmäßige Elterngespräche dar, sondern bieten auch die Möglichkeit, frühzeitig auf mögliche Veränderungen oder Auffälligkeiten in der kindlichen Entwicklung zu reagieren sowie bereits bekannte, möglicherweise diagnostizierte Beeinträchtigungen im Blick zu behalten.

Sowohl zwischen pädagogischem Personal und Erziehungsberechtigten als auch innerhalb des pädagogischen Teams wird daher von Beginn an großen Wert auf enge Absprachen sowie eine vertrauensvolle und offene Kommunikation gelegt, die Transparenz schafft.

Der ritualisierte Tagesablauf (Morgenkreis, Stammgruppe, Spielkreis, Freispielzeiten, Angebote, gemeinsame Mahlzeiten usw.) bewirkt bei den Kindern ein Gefühl der Sicherheit und Vorhersehbarkeit, was zur Entfaltung ihrer ganzen Persönlichkeit beiträgt. Durch regelmäßige, freiwillige Angebote zu verschiedenen Themen in Kleingruppen (z.B. Wahrnehmung, Turnen, Plappermäuse, Forschen, Musik, Werken), erhält jedes Kind die Gelegenheit, sich und seine Fähigkeiten im geschützten Raum kennenzulernen, zu erproben und weiterzuentwickeln – und zwar in seinem individuellen Rahmen und persönlichen Tempo.

Darüber hinaus (er)leben die Kinder von Beginn an, dass Partizipation keine Frage des Alters oder körperlicher Merkmale ist, da bei uns jedes Kind mit seiner Meinung und seinen Bedürfnissen gesehen und geachtet wird. Um diese Teilhabe an Entscheidungsprozessen jedem Kind zu ermöglichen, achten wir auf Abstimmungswege und Entscheidungsabläufe, die alle Personen – sowohl mit als auch ohne Behinderung – einbeziehen und erreichen.

Die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Hilfsangeboten des Jugendamts oder der örtlichen freien Beratungsstelle, ergänzen die beschriebenen Aspekte unserer alltäglichen pädagogischen Arbeit im Bedarfsfall zusätzlich.

Diversität

Die Anerkennung und Offenheit gegenüber der Verschiedenheit und Heterogenität der Kinder und Familien im Kinderhaus, stellt für uns einen sehr wichtigen Leitgedanken dar und leitet sich aus der diversitätsbewussten Haltung aller Teammitglieder ab. Daher berücksichtigen wir die besonderen kulturellen, sozialen und individuellen Bedürfnisse und möchten durch unsere Tagesstruktur, Angebote sowie Raumgestaltung und Materialauswahl, Verschiedenheit im alltäglichen Rahmen erlebbar machen.

Ausgehend von ihren eigenen Interessen und Vorlieben, probieren sich die Kinder in verschiedenen Handlungen und Situationen aus und werden so in ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung unterstützt. Hierfür erhalten sie die notwendigen Freiräume und ausreichend Zeit.

Diese individuellen Kompetenzen und Interessen der Kinder spiegeln sich dann durch ihre Entscheidungen bei Abstimmungen, die Übernahme kleinerer Aufgaben im Alltag oder auch bei der Ausgestaltung und Teilnahme an Spielsituationen und Angeboten, in allen Bereichen des Kinderhauses wider. So gelingt es, dass die Kinder ihre gesamte Persönlichkeit frei entfalten und sowohl mit den Erzieher*innen als auch den anderen Kindern in Beziehung gehen und (Ver-) Bindungen aufbauen, die vertraut und fest verwurzelt sind.

Gender

Die stärkere Beachtung und Sensibilisierung für Geschlechterfragen erachten wir als wichtigen Aspekt unserer pädagogischen Arbeit, um Ausgrenzung und Diskriminierung zu vermeiden.

Daher berücksichtigen wir feinfühlig die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen, um die Gleichberechtigung dieser zu unterstützen und Benachteiligung abzubauen.

Im Zuge der individuellen Persönlichkeitsentwicklung soll jedes Kind seine eigene Geschlechtsidentität unabhängig von bestehenden Geschlechterklischees entwickeln und im Ausbau seiner persönlichen Stärken gefördert werden. Wir unterstützen so die Entwicklung einer Geschlechtsidentität, die sich nicht an Stereotypen und Vorurteilen orientiert, sondern schaffen einen Rahmen, der Inklusion und Chancengleichheit ermöglicht.

Durch eine genderbewusste Sprache, das Einrichten von Spielbereichen, die allen gleichermaßen zugänglich sind, oder auch den Einsatz von Bilderbüchern, die Diversität und vorurteilsfreie Inhalte abbilden und auf Zuschreibungen von „typisch männlichen“ / „typisch weiblichen“ Farben, Kleidungsstücken, Verhaltensweisen und Interessen verzichten, unterstützen wir Offenheit und Akzeptanz gegenüber allen Menschen und ihren Persönlichkeiten.

 

  • Spracherziehung

Sprache ist die Grundlage kindlicher Bildungs- und Selbstbildungsprozesse. Kinder, bei denen eine nicht altersentsprechende Sprachentwicklung festgestellt wird, sollen gezielt im Alltag spielerisch gefördert werden.

Die Freude und das Interesse aller Kinder im Umgang mit Sprache soll durch das Lesen von Büchern, durch Erzählen, Reime, Lieder und Spiele regelmäßig im pädagogischen Alltag geweckt und gefördert werden.

Der Sprachstand eines jeden Kindes wird alltagsintegriert unter Anwendung des Erhebungsbogens BaSiK (Prof. Dr. R. Zimmer) festgestellt.

 

  • Bildungsdokumentation

Die Kinder sollen regelmäßig in Hinblick auf ihre individuellen und ihre sozialen Kompetenzen und Lernstrategien beobachtet werden. Die Dokumentation kindlicher Bildungsprozesse erfolgt nach dem Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren der „Bildungs- und Lerngeschichten“ (DJI). Jedes Kind soll im Kindergartenjahr mindestens eine Lerngeschichte und einen magischen Moment erhalten.

Der Entwicklungsbogen „Auf einen Blick“ wird zur Feststellung der Entwicklung jedes Kindes in den Bildungsbereichen „Spielen“, „Sprechen, Hören, Sehen“, „Denken“, „Bewegung“, „Lebenspraxis“ und „Soziales Miteinander/ Emotionalität“ eingesetzt. 

Die Portfoliomappe der Kinder beschreibt anhand von Fotos und Werken der Kinder deren Entwicklung und das Alltagsgeschehen im Kinderhaus Luftikus. Die Kinder werden angeregt, sich selbst aktiv an der Gestaltung ihrer Portfoliomappe zu beteiligen.

Alle Dokumentationen sind Grundlage für die Entwicklungsgespräche mit den Eltern.

 

  • Spielmaterialien

Die Spielmaterialien sollen möglichst

  • aus Naturmaterialien bestehen,
  • vielfältig einsetzbar sein,
  • die Kreativität fördern,
  • die Fähigkeit zum gemeinsamen Handeln anregen.

Durch ausreichenden Platz für Aufbauten und durch unterschiedliche Materialien können die Kinder gemäß ihren Neigungen und Fähigkeiten ganzheitlich zum Spiel angeregt werden und altersentsprechend lernen.

 

 

  1. Ernährung

Die Einrichtung soll den Kindern eine ausgewogene abwechslungsreiche Ernährung bieten. Die Koordinierung soll über einen wöchentlichen Speiseplan ablaufen. Die Mitarbeitenden in der Küche sind für den Ernährungsplan zuständig und sollen dabei die Wünsche der Kinder mitberücksichtigen.

Für die Ernährung wurde das Konzept: „Essen macht Spaß! Freude am Essen und gesunde Ernährung – kein Widerspruch im Kinderhaus Luftikus“ entwickelt.

 

 

  1. Elternmitwirkung und Erziehungspartnerschaft

Das Wohl des Kindes ist der gemeinsame Nenner, der Eltern und Erzieherinnen miteinander verbindet. Diese Erziehungspartnerschaft beinhaltet eine positive Grundhaltung und Offenheit zwischen den Eltern und den Erzieherinnen.

Auch die Kinder sollen diese Erziehungspartnerschaft als positiv erleben, um sich in einer sicheren und freundlichen Atmosphäre entwickeln zu können.

Grundsätzlich bleibt den Erzieherinnen die pädagogische Arbeit im Sinne unseres Konzeptes überlassen.

 

  • Elternmitwirkung in der Elterninitiative

Unter der Maßgabe, eine Elterninitiative zu sein, ist die Elternmitarbeit Grundvoraussetzung.

Zu dieser Mitarbeit gehören

  • Verwaltungs- und Instandsetzungsarbeiten,
  • Organisation von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten,
  • regelmäßige Teilnahme an Elternabenden,
  • Unterstützung der Erzieherinnen bei Unternehmungen.

Die aktive Mitarbeit in allen Belangen, die das Kinderhaus betreffen, prägt die Mitverantwortung, die die Eltern für die Einrichtung übernehmen. Sie führt zu einer hohen Identifikation mit der Einrichtung.

 

  • Zusammenarbeit mit Eltern

Einblicke in den Alltag ihrer Kinder erhalten die Erziehungsberechtigten in Tür-und-Angelgesprächen, in den jährlich ein- bis zweimal (je nach Alter des Kindes) stattfindenden Entwicklungsgesprächen, bei Hospitationen und bei Elternabenden. Bei Bedarf können darüber hinaus weitere Beratungsgespräche stattfinden. Außerdem gibt es vielfältige Dokumentationen, durch die die Erziehungsberechtigten Einblick in den Alltag ihrer Kinder im Kinderhaus erhalten.

Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Elternabende kommen die jeweils aktuellen pädagogischen und organisatorischen Fragen zur Sprache und es macht einen intensiven Meinungsaustausch zwischen den Eltern sowie zwischen Eltern, Erzieher*innen möglich. Von diesen Diskussionen profitieren die Eltern für die Erziehung in der Familie; zugleich können sie durch ihre Diskussionsbeiträge die konzeptionelle Planung des Erziehungsgeschehens in der Gruppe wesentlich beeinflussen.

 

  • Elternmitwirkung im Elternbeirat und im Rat der Kindertageseinrichtung

Zur Förderung der Zusammenarbeit von Eltern, Personal und Trägern wird der Elternbeirat und der Rat der Kindertageseinrichtung gebildet.

Der Elternbeirat vertritt die Interessen der Elternschaft des aktuellen Kindergartenjahres gegenüber dem Träger und der Leitung.

Die Wahl des Elternbeirats, seine Organisation und seine Aufgaben sind in der Geschäftsordnung des Elternbeirats festgeschrieben.

Der Rat der Kindertageseinrichtung besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Trägers, des Personals und des Elternbeirats. Die Mitglieder des Rats der Kindertageseinrichtung, seine Organisation und seine Aufgaben sind in der Geschäftsordnung des Rats der Kindertageseinrichtung festgeschrieben.

 

  • Elternbeschwerdemanagement

Um das Miteinander zu stärken und die Zufriedenheit der Eltern zu erfragen, wird die Zufriedenheit mit der pädagogischen Arbeit im Kinderhaus jährlich durch den „Elternfragebogen zur Zufriedenheit“ erfasst und im Team und im Vorstand ausgewertet und bearbeitet. Ggf. sind die Ergebnisse der Befragung die Basis für eine Weiterentwicklung.

Darüber hinaus wird auch in jedem Elterngespräch die Zufriedenheit der Erziehungsberechtigten erfragt. Außerdem gibt es die Möglichkeit der anonymen Beschwerde, über eine Beschwerdebox im Eingangsbereich.

 

 

  1. Qualitätsentwicklung

Die Qualität der pädagogischen Arbeit soll regelmäßig im Team im Hinblick auf die Leitziele und deren Indikatoren (IQUE) überprüft und weiterentwickelt werden.

Die Eltern erhalten Informationen zur Qualitätssicherung und sollen im Rahmen von gemeinsamen Reflexionen beteiligt werden.

Das Gütesiegel Ganzheitlich Lernen, welches dem Kinderhaus im September 2017 verliehen wurde, soll fortlaufend weiterentwickelt und gemäß den Bestimmungen durch die for you Cert GmbH überprüft werden. Neues pädagogisches Personal soll entsprechend geschult werden. Die Eltern werden regelmäßig über die Grundlagen der pädagogischen Arbeit nach den Prinzipien ganzheitlich Lernens informiert. 

 

 

  1. Buch- und Aktenführung, Datenschutz
  • Aktenführung

Im laufenden Betrieb werden die in der aufsichtsrechtlichen Grundlage mit Stand vom Februar 2024 benannten Akten vollständig, nachvollziehbar und wahrheitsgetreu geführt und vorgehalten.

  • Buchführung

Im laufenden Betrieb werden die in der aufsichtsrechtlichen Grundlage mit Stand vom Februar 2024 benannten Unterlagen vorgehalten. Die Buchführung erfolgt richtig, klar und vollständig. Das Belegprinzip wird beachtet. Bis auf weiteres wird die Buchführung durch den PariSozial – gemeinnützige Gesellschaft für paritätische Sozialdienste mbH in Lippe durchgeführt.

  • Datenschutz

Der verantwortungsvolle, sensible und respektvolle Umgang mit personenbezogenen Daten hat im Kinderhaus Luftikus höchste Priorität.

Auf Grundlage zweier Fälle werden in der Kindertageseinrichtung personenbezogene Daten von Kindern, Personensorgeberechtigten und Mitarbeitenden erfasst und verwendet:

Zum einen, die Erforderlichkeit für den Betrieb der Kindertageseinrichtung.

Zum anderen, die freiwillige Einwilligung der Personensorgeberechtigten.

Der Umgang mit den erfassten Daten ist in unserem „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten“ festgelegt.